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Still Small Voice – Wer Durst hat… 5. August 2026

Schalom liebe Freunde

Der Ruf aus dem Herzen Gottes ist so zutiefst einfach, dass wir ihn leicht übersehen können: „KOMMT!“ 

Es ist ein Aufruf: „KOMMT“ zu mir, alle, die ihr mühselig und beladen seid. Ich werde euch Ruhe geben.“ Das hat Jeschua-Jesus gesagt. Freust Du Dich nicht darüber? Ich tue es. Das ist das Geheimnis des Erfolgs. 

Kennst Du jemanden, der heute nicht darum ringt, sein Gleichgewicht zu bewahren? Was ist mit den Sorgen, welche wir nicht mit anderen teilen, oder den Lasten, den Entscheidungen für die Zukunft, der Familie, den Finanzen …? 

Und doch bin ich mir sicher, dass alle, die diesen Brief lesen, den Ruf verspüren, sich zurückzuziehen … so leise er auch sein mag. 

Jesus verlangt niemals Aufmerksamkeit, und wir können das Flüstern seiner stillen, leisen Stimme so leicht wegen „Alltagsgeschäften“ überhören. In seiner Treue zu Dir und mir ruft er uns zurück zu unserer Heim-Basis, um dort zur Ruhe zu kommen, Fuß zu fassen und zu segnen. 

Du hast seit drei Monaten nichts von mir gehört. Ja, ich habe geschwiegen, weil ich mit hohem Blutdruck zu kämpfen hatte. Ich habe etwas getan, was ich nicht empfehle, aber nachdem ich mich ernsthaft an den HERRN gewandt hatte, fühlte ich mich dazu geführt, diesen Schritt zu tun. Mein Kardiologe hatte mir vor zwei Jahren ein Medikament verschrieben. Im Mai dieses Jahres kam er schließlich zu dem Schluss, dass der erstickende Husten, welcher mir den Atem raubte, meinen Körper vergiftete. Ich betete und traf eine feste Entscheidung: Es reicht! Ich wandte mich an den örtlichen Homöopathen in der „Natural Health“-Apotheke, um Hilfe zu erhalten. Nun, ich habe diesen Schritt nie bereut und bin, während ich diese Zeilen schreibe, bei bester Gesundheit. Meine Kräfte nehmen zu, und ich habe auch gelernt, mich auszuruhen, wenn ich müde bin, und mich nicht zu überanstrengen. Bitte freut Euch mit mir. Ich gebe Gott, dem Vater, die Ehre für die Wiederherstellung und die Befreiung von der Angst!

Ich schreibe sehr gerne Briefe und würde mich über eine Nachricht von Dir hin und wieder freuen. Jay und ich haben uns kürzlich mit Freunden in Kanada unterhalten. Ich war sprachlos, als sie mir erzählten, dass sie meine Briefe schon seit Jahren lesen, mir aber noch nie eine Nachricht geschickt haben. Wie kann das sein? Ich schätze mich glücklich, noch immer mit meinen Freunden aus Kindertagen in Kontakt zu stehen, welche Jay und ich schon seit vielen Jahrzehnten kennen. Meistens hören wir ihre Leidensgeschichten, sei es in Bezug auf ihre Gesundheit oder ihre Familien, aber wir sind da, um mit ihnen und mit Dir zu beten, wenn Du das möchtest. Ja, es ist eine Zeit weltweiter Umwälzungen. Ja, wir spüren den Wandel der Geschichte. Matthäus 24 und Markus 13 lesen sich wie die Eilmeldungen auf unseren Handys. Für Juden und Christen bedeutet das eines: Gebet und Fürbitte.

Das Thema Feuer hat meine Aufmerksamkeit auf sich gezogen, so wie es in einem sehr heißen Sommer oft der Fall ist. Meine Schwester hat mir Fotos aus Banff geschickt, Kanadas beliebtestem Bergresort, welches von dichtem Rauch aus den lodernden Wäldern im Norden Kanadas eingehüllt war. Auch viele Länder in Europa kämpfen derzeit mit Waldbränden, darunter Griechenland. Unser Tal war diese Woche voller Rauch. Asche bedeckte alles. Der Winde waren so heftig, dass wir fünf Tage lang nicht einmal nach draußen gegangen sind. Drei Feuerwehrleute im Alter von 26, 29 und 56 Jahren kamen bei der Bekämpfung der Brände im Norden ums Leben.

Heute sind die Nachrichten unerträglich. Am besten lässt man sie einfach mal beiseite. Wir werden alle mit Warnungen überschüttet … Basieren nicht viele der sogenannten Nachrichten auf Angst? Ja, wir verstehen sehr wohl, dass in den unsichtbaren Himmeln ein gewaltiger Krieg um die Seelen der Menschen und das Schicksal der Nationen tobt.

„Wer hat dies vollbracht und getan? Wer hat die Generationen [der Völker] von Anbeginn her hervorgerufen [und ihr Schicksal gelenkt]?“ Jesaja 41,4

„Was ist der Mensch, dass du seiner gedenkst?“

Bauern und Hirten:

Als Jay, Joshua und ich hierherkamen, hatten wir keine Ahnung, welche Abenteuer uns erwarten würden. Wahrscheinlich würde keiner von uns weitermachen wollen, wenn wir schon weit in die Zukunft blicken könnten. Wir sind zu Olivenbauern geworden. Wir haben gelernt, wie man diese sanften Riesen beschneidet, ihre Wurzeln mulcht, neue Triebe in die Stämme einpfropft und im Herbst pralle Oliven erntet. Die umliegenden Hügel und Täler nähren Tausende dieser treuen immergrünen Bäume. An windigen Tagen schimmern die grünen Blätter silbern. Nichts scheint sie zu stören, nicht einmal Wassermangel. Sie tragen einfach treu weiter Früchte.

Eine örtliche Hirtenfamilie hat sich vor Jahren mit Josh angefreundet, und die Beziehung hat sich im Laufe der Jahre vertieft. „Möchtet ihr zwei Ziegen kaufen? Eine Ziege kostet zwischen 175 und 200 Euro. Wir würden uns sehr freuen, uns stärker zu engagieren. Ihre Familie betreibt in Griechenland schon seit jeher Schafzucht. Tatsächlich wurde unser Freund Petros in einem Schafstall neben 70 Ziegen geboren. Seine Mutter hat mir alles darüber erzählt. Wir fahren oft zur Fütterungszeit hinauf, um die Atmosphäre ihres völlig anderen Lebensstils zu genießen. Glocken in verschiedenen Tonlagen sind ein sicheres Zeichen für die herannahenden Herden … so durstig und hungrig. Abraham, Isaak und Jakob verbrachten ihr Leben mit den Herden. Diese wunderschönen Tiere rennen auf die Tränken zu und ignorieren uns dabei völlig.

Es gibt nichts Schöneres als eine Bauernküche. Es war so einladend – und was hat es nur mit den Menschen auf dem Land auf sich? Haben sie nicht die großzügigsten Herzen? Der Tisch war reich gedeckt; jeder ist willkommen. Zusätzliche Stühle stehen immer griffbereit für alle, die vielleicht vorbeikommen. Wir lieben es, ein kleiner Teil ihres Lebens zu sein. Diese lieben Menschen schätzen uns sehr, und sie geben uns die Möglichkeit, ihre Zuneigung zu erwidern. Bitte betet für Petros und Anastasia, ja? Wir würden uns riesig freuen, wenn wir sie beim Kauf von 23 Tieren unterstützen könnten. Würdet ihr uns dabei helfen?

Familie

August hat alle Hände voll zu tun mit seinen neun Enkelkindern im Alter von 26 bis 2 Jahren. Ihre Besuche werden so koordiniert, dass Opa (Saba Jay) und Oma (Mom Honey) nicht überfordert sind. Der Älteste ist mit seiner Frau für ein Jahr nach Australien gegangen. Ein anderer ist Osteopath. Vier sind Studenten, jeder mit einem anderen Studienfach: Physik, Betriebswirtschaft, Pädagogik, Internationale Wirtschaft und Finanzen. Dann haben wir noch drei Kleine, die uns jung halten, müde machen und mit ihren Streiche begeistern. Sie waren kürzlich hier. Nachdem Jay das Brot und den Wein (Saft) gesegnet hatte, nahmen wir alle daran teil. Ein kleiner Kerl wollte den Becher Saft austrinken, und als er den silbernen Kelch hochhielt, sagte seine Mama: „Das ist der Kelch des KÖNIGS!“ Und so war es, ist es und wird es sein. Mögen wir alle daraus, mit unserem geliebten Messias Jeschua, in Seinem Reich trinken, wie Er es versprochen hat.

Und so beten wir weiterhin jeden Tag: „Dein Reich komme, dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden.“

Komm! Nimm dir einen Moment Zeit und genieße Joshua Aarons wunderschönes Loblied: „Der Geist und die Braut sagen: Komm“.

Mit lieben Grüßen und besten Wünschen von:

Jay und Meridel Rawlings.


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Griechenland: Piraeus Bank
Name: Meridel Rawlings
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BIC: PIRBGRAAXXX